Erstmals in der Schauburg und im Zentralkino:



Kartenvorbestellungen bitte direkt in der Schauburg (0351 8032185) bzw. im Zentralkino (0351 3107375) oder über Schauburg Dresden bzw. Zentralkino Dresden .

Sie können sich auch gern das Programmheft herunterladen - mit einem Klick auf das Bild.

Bitte beachten: Jeder Film wird nur einmal gezeigt!  Die Informationen zu den Filmen finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.                    
                                                                Viel Spaß!

Kommen Sie vorbei!

200. Geburtstag von Fjodor Dostojewski

18:00 Uhr Begrüßung Prof. Dr. Holger Kuße (Dresden) 

18:15 Uhr Vortrag Dostojewskis „Schuld und Sühne“ in Graphic Novels Prof. Dr. Brigitte Schultze, Beata Weinhagen, MA (Mainz) 

18:45 Uhr Vorstellung - Die deutsche Dostojewskij-Gesellschaft Prof. Dr. Christoph Garstka (Bochum) 

19:15 Uhr Vortrag Dostojewski im Film Dr. Annette Teufel (Dresden) 

20:00 Uhr Filmvorführung mit Musikbegleitung durch Andreas Krug

Raskolnikow
Deutschland 1923, 151 min, Regie: Robert Wiene

Robert Wiene schuf mit der Verfilmung von Dostojewskis „Schuld und Sühne“ ein Stummfilm-Juwel ganz im Stile des Expressionismus mit charakteristisch grotesk verzerrten Kulissen und gemalten Schattenwürfen. Der Bühnenbildner und alle Schauspieler wurden aus Moskau geholt.

Deutsche Zwischentitel: KinoFabrik e.V.


DO    11.11.2021    18:00    Schauburg    Eintritt 8 €|7 €
Bild Raskolnikow
Hive
(ZGJOI)
Kosovo/Albanien/Nord-Mazedonien/Schweiz 2021, 84 min, OmU, Regie: Blerta Basholli

Fahrije, die ihren Mann im Kosovo-Krieg 1999 verloren hat, muss nicht nur ihre Trauer überwinden, sondern auch mit ihren Kindern ums Überleben kämpfen. Nicht einfach in einem traditionellen patriarchalischen Dorf, wo ihr Ehrgeiz und ihre Bemühungen nicht positiv angesehen werden. Trotzdem gründet Fahrije ein eigenes kleines Unternehmen, macht ihren Führerschein und beschäftigt andere Witwen.
Doch ist diese Gesellschaft schon bereit für eine Geschäftsfrau? Es entwickelt sich ein Kampf gegen Windmühlen und die junge Mutter steht bald vor einer schweren Entscheidung.
Das Spielfilmdebüt von Blerta Basholli ist inspiriert von einer wahren Lebensgeschichte.


FR    12.11.2021    18:00    Schauburg    Eintritt 8 €|7 €
Bild Hive

Hier geht's zum Trailer

Der Schein trügt
(NEBESA)
 Serbien/Slowenien/Kroatien/Nord-Mazedonien/Bosnien und Herzegowina/Deutschland 2021, 122 min, OmU, Regie: Srdjan Dragojević

Der „Parada“-Regisseur Srdjan Dragojević erzählt uns eine aus drei Episoden bestehende Satire über göttliche Wunder in der postkommunistischen Gesellschaft Serbiens.
So die Geschichte von Stojan, dem der Kurzschluss einer Glühbirne unverhoffte Erleuchtung bringt: ein Heiligenschein ziert plötzlich seinen Kopf. Seine Frau Nada, sichtlich genervt von dem ganzen Trubel, verdonnert ihren Mann dazu, ausgiebig zu sündigen, um den Heiligenschein los zu werden. Stojan ackert sich durch alle Todsünden – und findet schließlich Gefallen an der Grausamkeit. Und nicht nur er. Je herzloser Stojan seinen Vorteil ausnutzt, umso bereitwilliger wird er von den Nachbarn als moralische Instanz akzeptiert…


FR    12.11.2021    20:00    Schauburg    Eintritt 8 €|7 €
Bild Schein trügt

Hier geht's zum Trailer

Ruben Brandt
(RUBEN BRANDT, A GYUJTO)
Ungarn 2018, 94 min, OmU, Regie: Milorad Krstic

In Milorad Krstics animierten Krimi-Abenteuer wird der berühmte Psychotherapeut Ruben Brandt von Albträumen geplagt. In diesen Träumen jagen ihn monströse Gestalten aus berühmten Kunstwerken. Da er in den Kunstwerken den Schlüssel sieht, seine nächtlichen Horror-Trips zu beenden, begeht er eine spektakuläre Kunstraubserie. Spannend und turbulent geht es rund um die Welt.
Humorvoll, surreal und audiovisuell atemberaubend gilt diese turbulente Pop-Collage der Stilrichtungen und Geistesströmungen als einer der besten Animationsfilme Europas und ganz nebenher bekommt das Kinopublikum ein wenig Nachhilfe in Malerei, Musik und Filmgeschichte.


SA    13.11.2021    19:00    Zentralkino    Eintritt 8 €|7 €
Bild Ruben Brandt

Hier geht's zum Trailer

Why don‘t you just die
(ПАПА, СДОХНИ)
 Russland 2019, 99 min, OmU, FSK 18, Regie: Kirill Sokolov

In dieser russischen rabenschwarzen, bluttriefenden und zitierwütigen Actionkomödie, die definitiv nichts für schwache Nerven ist, überredet Andrejs Tochter Olya ihren Freund Matvey, den ungeliebten Vater und Polizisten zu töten. So kommt der angehende Schwiegersohn gleich mit einem Hammer hinter dem Rücken zum Antrittsbesuch. Es dauert nicht lange, da wird in der Wohnung ein wahres Stakkato an Blutvergießen und absurden Momenten losgetreten. Der Mordauftrag erweist sich für Matvey schwerer als gedacht, aber auch Andrej stellt fest, dass der junge Mann nicht so leicht totzukriegen ist…
Ein wendungsreiches Regiedebüt aus Russland!


SA    13.11.2021    21:00    Zentralkino    Eintritt 8 €|7 €
Bild why

Hier geht's zum Trailer

[OST]Europäischer Kinotag
Wagen nach Wien
(KOČÁR DO VÍDNĚ)
  Tschechoslowakei 1966, 78 min, dt.F, Regie: Karel Kachyna

Drehbuchautor Jan Procházka und Regisseur Karel Kachyňa relativierten mit „Wagen nach Wien“ den Mythos des heroischen tschechoslowakischen Widerstands gegen die deutsche Wehrmacht. Heldin dieses Films ist eine Bäuerin, die von zwei feindlichen Soldaten gezwungen wird, sie mit der Kutsche zur Grenze zu fahren. Die Deserteure ahnen nicht, dass die Frau die Situation als Chance sieht, den Tod ihres Mannes zu rächen, der wenige Tage zuvor von den Nazis gehängt wurde.
Neben dem konzentrierten Schauspiel wird die spannungsgeladene Atmosphäre durch die Kameraarbeit verstärkt, die den dunklen, trostlosen Wald in einen engen Raum verwandelt, aus dem es kein Entkommen gibt. Diese zeitlose Geschichte über die Unmöglichkeit, in einer verdrehten Zeit individuelle Gerechtigkeit zu erreichen, durfte ab 1968 nicht mehr gezeigt werden.        TRIBUTE to Frank

Deutsche Untertitelung: KinoFabrik e.V.


SO    14.11.2021    11:00    Schauburg    Eintritt 8 €|7 € 
Bild Wagen nach Wien
[OST]Europäischer Kinotag
Weihnachten im Zaubereulenwald
(EIA JÕULUD TONDIKAKUL)
Estland 2019, 95 min, dt. Fassung, Regie: Anu Aun

Da Eias Eltern zu Weihnachten keine Zeit für sie haben, fällt das Fest im Kreis der eigenen Familie für das Mädchen ins Wasser: die 10-Jährige muss die Weihnachtsferien auf dem winterlichen Bauernhof bei Bekannten verbringen. Doch die Enttäuschung währt nur kurz, denn hier erwartet sie der magische Zaubereulenwald, viele neue Freunde und jede Menge Abenteuer. Der gierige Verwalter Ravio plant nämlich den uralten Wald abzuholzen, ohne Rücksicht auf die schöne Natur und die Tiere, die dort leben. Zusammen mit ihren neuen Freunden lässt Eia nichts unversucht, den Zaubereulenwald zu schützen und deckt dabei zudem noch ein gut gehütetes Geheimnis ihrer Familie auf.
„Weihnachten im Zaubereulenwald“ ist ein wunderschön gefilmtes, opulentes und witziges Familienabenteuer, das für aktuelle, ökologische Themen wie Naturschutz und Nachhaltigkeit sensibilisiert.


SO    14.11.2021    11:00    Schauburg    Eintritt 5 € 
Bild Zaubereulenwald

Hier geht's zum Trailer

[OST]Europäischer Kinotag
Dokumentarfilm:  Courage
Deutschland 2021, 90 min, OmU, Regie: Aliaksei Paluyan

Im Zuge der Präsidentschaftswahlen in Belarus im Sommer 2020 geraten drei Ensemblemitglieder des „Belarus Free Theatre“ aus Minsk in den Sog der Massenproteste, der sie auf die Straße zieht, um lautstark für freie Meinungsäußerung und den langersehnten Machtwechsel zu demonstrieren. Doch ihr friedlicher Protest wird vom Sicherheitsapparat des Regimes brutal niedergeschlagen.
„Courage“ wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Ereignisse, gibt hautnah und packend Einblick in das Leben der Menschen im heutigen Belarus, die für ihre Freiheit und das Recht auf Demokratie kämpfen.
Die Frau und die zwei Männer, die im Mittelpunkt des Dokumentarfilmes stehen, haben mittlerweile ihr Heimatland verlassen.

Nach dem Film: Publikumsgespräch mit Menschen aus Belarus


SO    14.11.2021    17:00    Zentralkino    Eintritt 8 €|7 €
Bild Courage

Hier geht's zum Trailer

[OST]Europäischer Kinotag
Eastern
Polen 2019, 78 min, OmU, Regie: Pjotr Adamski

Hinter den Zäunen einer Gated Community wird das Leben der Menschen durch einen unerbittlichen, patriarchalen Kodex geregelt. Die Familien Nowak und Kowalski sind seit Jahren in eine Blutrache ver­wickelt. Als der Sohn der Nowaks durch Klara Kowalska stirbt, wird seine 19jährige Schwester Ewa auserwählt, seinen Tod zu rächen. Unter dem Druck ihrer Familie beginnt sie Klara zu jagen. Sie steht vor der Wahl, die Ehrenrache zu vollziehen oder ihr eigenes Leben zu schützen.
Der Film trägt ein mittelalterliches Gewohnheitsrecht, bekannt als Kanun, mitten hinein in unsere europäische Gegenwart, präsentiert eine dystopische Welt, die von einer Logik der Vergangenheit beherrscht wird. Gelingt es den beiden jungen Frauen, sich aus diesem Teufelskreislauf zu befreien? „Eastern“ – eine Art Western im „Wilden Osten“.


SO    14.11.2021    20:00    Zentralkino    Eintritt 8 €|7 € 
Bild Eastern

Hier geht's zum Trailer