Litauen/Estland/Bulgarien 2025, 90 min, Regie: Giedrė Žickytė, litauisch, englisch, russisch, estnisch, deutsch mit deutschen Untertiteln

„Ich hatte zwei Mütter“, erklärt Irena Veisaitė, die den Holocaust überlebt hat. Die leibliche wurde von den Deutschen ermordet, die Adoptivmutter kam in einem sowjetischen Gulag ums Leben.
In diesem ergreifenden Dokumentarfilm erzählt die litauische Jüdin ihre Lebensgeschichte. Sie berichtet offen von Kindheitserlebnissen wie der Flucht aus dem Ghetto von Kaunas. Die eindringliche Botschaft ihrer Mutter „Räche dich niemals“ wird für Irena Veisaitė zum Leitmotiv ihres Lebens. Sie studiert Germanistik, spricht fließend mehrere Sprachen und wird zu einer bemerkenswerten Humanistin.
Über ihren zweiten Ehemann Grigori Kromanow lernt sie Arvo Pärt kennen. 1974 geht Irenas Tochter Alina nach England. Der zurückbleibenden untröstlichen Mutter widmet Arvo Pärt das Stück „Für Alina“.
Welt-Premiere: Tallinn Black Nights Film Festival 2025 [11/2025]
Deutschland-Premiere: Go East Film Festival 2026 [04/2026]
Dresden-Premiere: Osteuropäische Filmtage Dresden 2026 [11/2026]
Veranstaltungen:
16.11.2026 17:45 Uhr Filmtheater Schauburg
20.11.2026 19:00 Uhr Haus an der Kreuzkirche* (Sonderveranstaltung Rudolf Mauersberger Saal)
Für die Sonderveranstaltung am 20.11.2026 19:00 Uhr im „Haus an der Kreuzkirche“ ist über das folgende Formular eine Kartenreservierung möglich. Die Bezahlung erfolgt bitte ausschließlich an der Abendkasse in bar.
Weitersehen:
IMDB: https://www.imdb.com/de/title/tt38343530/













